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Cradle to cradle: Eine zukunftsweisende Rohstoffnutzung

Bei meinen Kinderkollektionen für kati:ga setze ich auf G.O.T.S.-zertifizierte Baumwolle, die darüber hinaus unter fairen Bedingungen hergestellt und gehandelt wird. Auch die Färbung der Stoffe gründet auf Verfahren, die unbedenklich für die Natur und die Kinderhaut sind.

Aufgrund ihrer hohen Qualität und ihres cleveren Designs kann meine Kindermode lange getragen werden und sogar an die kleinen Geschwister „weitervererbt“ werden. Meine Arbeit baut also auf einem Prinzip auf, bei dem Rohstoffe effizient genutzt, Energie gespart und die Natur weitestgehend geschont wird.

 

kati:ga cradle-to-cradle

kati:ga Kollektion / Fotos (c) Marc Gilsdorf

Eine ökologisch korrekte Produktion ist immer verbesserungsfähig – so geht es auch kati:ga – aber ich befinde mich auf dem richtigen Weg, den man mit dem mittlerweile populären Schlagwort „Cradle-to-Cradle“ bezeichnet. Doch was ist „Cradle-to-Cradle“ genau?

 

„Von der Wiege zur Wiege“

Wenn ich meine kati:ga-Mode mit dem Ziel fertige, dass sie möglichst lange getragen werden kann, dass möglichst keinerlei Abfälle ungenutzt bleiben und die nötige Energie für die Produktion möglichst effizient – also ressourcensparend – eingesetzt wird, dann handle ich nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip.

 

sustainable textile production

kati:ga cradle-to-cradle

„Cradle to cradle“ bedeutet wörtlich übersetzt „von der Wiege zur Wiege“ und bezeichnet die Art und Weise, wie Nährstoffe und Rohstoffe in der Natur einen unendlichen Zyklus durchlaufen: Alles wächst und gedeiht, wird gefressen und verwertet und geht so erneut in die Schaffung neuer Ressourcen über. Als passendes Beispiel – gerade im Herbst – sei das Herbstlaub erwähnt, dass die Waldböden säumt und dabei nach und nach von der Fauna auf vielfältige Art und Weise „umweltgerecht“ verwertet wird.

 

Wie es nicht mehr weitergeht

Nicht nur Kleidung wird bis jetzt größtenteils nach der Devise „von der Wiege zur Bahre“ („cradle to grave“) produziert. Der Umweltschutz sowie die Unbedenklichkeit der verwendeten Stoffe und Farben sind hierbei keine maßgeblichen Kriterien. Dies hat zur Folge dass weltweit zu viel Energie und mehr Ressourcen als nötig für die Herstellung von Kleidung eingesetzt werden. Ganz zu schweigen davon, dass ein Großteil der weltweiten Müllberge eben auch aus minderwertiger, weggeworfener Kleidung besteht. Hier liegt es auch an jedem Verbraucher selbst, wie viel er wegschmeißt oder versucht nachhaltig zu handeln.

(c) Kevin Dooley Recycle Reduce Reuse

Flickr: (c) Kevin Dooley
Recycle Reduce Reuse

Unser wegweisender Anspruch

Für kati:ga nehmen wir uns vor, unsere Produktion vollständig nach dem „Cradle to cradle“ -Prinzip auszurichten. Dafür wollen wir unseren Energieaufwand stetig reduzieren, mehr Rohstoffe wiederverwenden, das Rohstoffrecycling fördern und uns beständig mit nachhaltigen Produktionsinnovationen erneuern.

Was Cradle to cradle“ für jeden von uns bedeutet

Qualität ohne umwelt- und gesundheitsbewusste Eigenschaften ist heutzutage undenkbar. Kleidung, die von erheblichen Nachteilen für uns und die Natur geprägt ist, ist inakzeptabel. Und das ist auch gut so. Deshalb ist „Cradle to cradle“ genau der richtige Weg, mit dem wir jeden Tag aufs Neue noch bessere Produkte entwickeln wollen, die unseren Qualitätsansprüchen gerecht werden. Aus diesem Grund setzt sich kati:ga dafür ein.

Für die, die wir lieben – mit liebe designt.

kati:ga Präsentation & Modenschau beim Eco-Event der GLS Gemeinschaftsbank

Am 15. Oktober 2014 lädt die GLS Gemeinschaftsbank in München zu einer umfangreichen und interessanten Veranstaltung zum Thema „Von der respektvollen Produktion zum fairen Konsum bei Bio-Textilien und Bio-Kosmetik“ ein. Und kati:ga wird dabei sein, und zwar mit einer Präsentation und Modenschau!

Dabei werden wir zeigen können, dass wir mit kati:ga und durch unseren Respekt gegenüber der Umwelt, unseren fairen Umgang mit unseren Produzenten und Lieferanten und durch unsere nachhaltigen Kollektionen einen wertvollen Beitrag zu einer wegweisenden Entwicklung innerhalb Modebranche und hin zu mehr fairem Konsum leisten.

 katiga Veranstaltung GLS

Die Welt der Bio-Siegel besser verstehen

Vor den Präsentationen und Modenschauen werden drei Impulsvorträge zum Thema gehalten. Die Welt der nachhaltigen Siegel ist nämlich ein Dschungel, egal ob es sich bei den betreffenden Produkten um Nahrungsmittel, Kosmetik oder Kleidung handelt. Hier den Durchblick zu behalten ist gar nicht so einfach, denn Siegel ist nicht gleich Siegel. Jede Organisation, die Herstellern beispielsweise den biologischen Anbau oder den fairen Handel zertifiziert, hat für die Kennzeichnung unterschiedliche Maßstäbe als Grundlage.

Was ist GOTS?

Ein Thema der Veranstaltung wird das „strenge“ GOTS-Siegel sein. Der Global Organic Textile Standard (GOTS) zählt knapp 2000 Lizenznehmer in der Textilindustrie, deren Produkte nach strikten Vorgaben mindestens 95 % Naturfasern enthalten müssen. Andere Siegel hingegen sind weniger restriktiv, wie beispielsweise das „Öko-Tex-100“ – Siegel, das – anders als das „Öko“ im Namen vermuten lässt – lediglich schadstofffreien Textilien verliehen wird, weshalb es auch zu den am häufigsten verliehenen Siegeln gehört. In diese Vielfalt der Siegel etwas mehr Licht hineinzubringen und gleichzeitig Interesse für vorbildliche, ökologische und faire Produkte zu wecken, soll mit dieser Veranstaltung gelingen.

gots logo

Bild: GOTS Logo

Wann und wo?

Die Abendveranstaltung „Von der respektvollen Produktion zum fairen Konsum bei Bio-Textilien und Bio-Kosmetik“ mit Modenschau und Präsentationen findet am Mittwoch, den 15. Oktober 2014 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der GLS Bank, Bruderstr. 5 a in München statt. Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich via muenchen-aktuell@gls.de oder per Telefon +49 89 544162-0 anmelden.

 

Mehr Information unter: www.gls.de/von-der-respektvollen-produktion-zum-fairen-konsum